Das Rebgut - Weinrestaurant und Weinherberge in Lauda-Knigshofen

Das Rebgut - Weinrestaurant und Weinherberge in Lauda-Knigshofen

Anfang des 19. Jahrhunderts präsentierte sich das Taubertal mit fast 7.000 Hektar Fläche als größtes zusammenhängendes Weinanbaugebiet Deutschlands.

Einhundert Jahre später war diese Fläche auf nur noch 500 Hektar geschrumpft. Um diesem Negativtrend entgegen zu wirken, wurde 1930 das Rebgut als Außenstelle der „Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg" vom damaligen badischen Staatspräsidenten und gebürtigem „Laudemer", Dr. Josef Schmitt, eingeweiht. Die erfolgreiche Arbeit des Rebguts unter der Trägerschaft des Landes Baden-Württembergs ist in Fachkreisen anerkannt. Viele renommierte Winzer kennen die Weinberge am Altenberg persönlich.

Die Geschichte des REBgut Lauda: vom Weinversuchsgut zur Kulturgastronomie
Die Geschichte des REBgut Lauda: vom Weinversuchsgut zur Kulturgastronomie
Die Geschichte des REBgut Lauda: vom Weinversuchsgut zur Kulturgastronomie

Umbau und Betrieb unseres REBgut als Kulturgastronomie

Februar 2020
Unser zweites Hotelgebäude – die „Remise“ – ist fertig. Ab sofort können wir unseren Gästen 14 weitere komfortable und modern gestaltete Doppelzimmer anbieten; alle mit Klimaanlage ausgestattet.

1. Januar 2019
Mit Herrn Andreas Nutt konnten wir einen erfahrenen Gastronom als neuen Hoteldirektor und Geschäftsführer für unser REBgut gewinnen. Gemeinsam mit Ehefrau Stefanie nimmt er seine Tätigkeit auf.

20. Juni 2013
Nach rund 17 Monaten Bauzeit wird das ehemalige Weinversuchsgut als Betrieb der Kulturgastronomie neu eröffnet. Unser Projekt heißt jetzt offiziell REBgut – Die Weinherberge. Unmittelbar nach der Eröffnung feiert die einheimische Bevölkerung mit dem Tag der offenen Tür am 22. und 23. Juni 2013 ihr neues REBgut.

24. Januar 2012
Mit einem feierlichen Spatenstich beginnen die umfangreichen Bauarbeiten.

Dezember 2011
Kurz vor Weihnachten bringt das Jahr eine weitere positive Entscheidung: Unser Projekt „Landlust Lauda“ erhält die Projektförderung im Rahmen von LEADER.

10. Mai 2011
Das Bauamt des Landratsamts Main-Tauber erteilt schriftlich die Baugenehmigung. Seitdem laufen die Planungen und Ausschreibungen auf Hochtouren. Die Bauleitung für Umbau und Renovierung des nach § 2 Denkmalschutzgesetzes (DSchG) ausgewiesenen Kulturdenkmals hat das Architekturbüro Klaus Schreiner mit Sitz in Tauberbischofsheim übernommen.

10. Juli 2010
Das REBgut ist 80 Jahre alt. Die Eigentümer feiern mit 150 Gästen diesen Anlass.

6. Mai 2010
Die LEADER-Aktionsgruppe Neckar-Odenwald-Tauber tagt in Waldbrunn. Unter dem Titel "Landlust Lauda" wird das Projekt vorgestellt.

12. April 2010
Der Technische Ausschuss der Stadt Lauda-Königshofen genehmigt einstimmig die Bauvoranfrage der neuen Eigentümer. Um den Bedenken eines Anwohners aus der Nachbarschaft gerecht zu werden, lassen die Bauherren ein Lärmschutzgutachten erstellen.

11. März 2010
Dr. Gunther Wobser aus Lauda-Königshofen erwirbt vom Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg das ehemalige Weinversuchsgut Lauda und eine zugeordnete Versuchsrebfläche von insgesamt 18 Ar. Die weiteren Rebflächen erwirbt der ebenfalls einheimische Winzer Karlheinz Sack.

Die Geschichte des REBgut Lauda: vom Weinversuchsgut zur Kulturgastronomie
Die Geschichte des REBgut Lauda: vom Weinversuchsgut zur Kulturgastronomie
Die Geschichte des REBgut Lauda: vom Weinversuchsgut zur Kulturgastronomie

Eigentümerwechsel beim ehemaligen Weinversuchsgut

Nach dem frühen Tod von Werner Vögtlin 2002 verblasst der Glanz. Das stolze, denkmalgeschützte Bauwerk – über die Rebgutstraße direkt mit Lauda-Königshofen verbunden – verfällt zusehends. Im schmucken Verwaltungs- und Wohngebäude wird sogar die Heizungsanlage unbrauchbar. Um das Jahr 2007 entsteht beim Unternehmer Dr. Gunther Wobser und dem Laudaer Winzer Karlheinz Sack die Idee, dem Rebgut gemeinsam neues Leben einzuhauchen. Aufgrund der schwierigen rechtlichen Situation und langwieriger Verhandlungen mit dem Land Baden-Württemberg zieht sich die Umsetzung dieser Idee bis 2009 hin. Mit Unterstützung der Stadt Lauda-Königshofen, die großes Interesse an der langfristigen Nutzung des Rebguts hat, und nach Klärung der Beseitigung verschiedener Altlasten auf dem bebauten Gelände wird 2010 der Verkauf notariell vollzogen.

Die Geschichte des REBgut Lauda: vom Weinversuchsgut zur Kulturgastronomie
Die Geschichte des REBgut Lauda: vom Weinversuchsgut zur Kulturgastronomie

2003 bis 2008
Die Weingut Lauda GmbH & Co. KG übernimmt den Betrieb des Weinguts. Leider bleibt der wirtschaftliche Erfolg aus. 2008 muss die Gesellschaft deshalb in Insolvenz gehen. Seit Oktober 2008 stehen die Gebäude leer. Die Rebflächen werden im Auftrag des Landes vom Weinbaubetrieb Karlheinz Sack aus Lauda-Königshofen bewirtschaftet.

1994 bis 2002
Auf dem Rebgut wird weiterhin intensiv Weinbau betrieben. Der Wein wird vermarktet. Das Weingut Vögtlin ist anerkannter Ausbildungsbetrieb. Insgesamt werden dort 18 Auszubildende mit dem Handwerk des Weinbaus vertraut gemacht. Die Familie Vögtlin betreibt zweimal im Jahr unter dem Motto „Beim Winzer auf dem Weingut einkehren“ eine überaus erfolgreiche Besenwirtschaft. Zudem wird einmal im Jahr das beliebte Hoffest veranstaltet. Aufgrund des frühen Todes von Werner Vögtlin im August 2002 übergibt Silvia Vögtlin im Januar 2003 die Geschäfte an die Weingut Lauda GmbH & Co. KG.

1979 bis 1994
Zunächst verwaltet Werner Vögtlin das Staatliche Weinversuchsgut weitere fünf Jahre erfolgreich. Ab 1994 pachtet er vom Land Baden Württemberg das Rebgut, um es als Weingut Vögtlin in Eigenregie zu betreiben.

1970er Jahre
Auf Karl Dietrich folgen von 1972 bis 1979 Paul Schauber und ab 1979 Weinbaumeister Werner Vögtlin. In den 1970er Jahren wird am Weinversuchsgut Lauda die Rebsorte „Tauberschwarz" vor dem Aussterben bewahrt. Heute erfreut sie sich großer Beliebtheit und ist die einzige Rebsorte mit der Bezeichnung ihres Anbaugebiets im Namen.

1930 bis 1973
Das Rebgut Lauda wird als staatliches Weinversuchsgut von verschiedenen Verwaltern geführt. Mann der ersten Stunde ist Heinrich Vetter. Ihm folgt ab 1940 Weinbauinspektor Erwin Brunner als Rebgutverwalter. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges lösen sich die Landwirtschaftsräte Kaufmann und Dr. Bruns sowie Weinbaufachmann Franz Rebafka ab. Umfassende Aufbauarbeit leistet anschließend Regierungsamtmann Karl Dietrich. Unter ihm werden in der späteren „Probierstube“ junge Winzer geschult, auch gibt es bereits einen regen Weinverkauf.

10. Juli 1930
Zur Wiederbelebung und Förderung des Weinbaus wird im damaligen Lauda das Staatliche Rebgut gegründet. Es umfasst ursprünglich eine Weinanbaufläche von 4,6 Hektar.

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